voestalpine Klangwolke 2014

"DIE DONAU LEBT!"

präsentiert von der LINZ AG

Samstag, 6. September 2014

20:30 Uhr, Donaupark Linz

 

Fluss mit Geschichte und Geschichten

Ausschlaggebend für die Inszenierung ist die Lage von Linz – in Mitteleuropa, an der Donau, die wiederum selbst zehn Länder und auf fast 3000 Kilometern Länge in Europa durchfließt.
Ein solcher Fluss in der Stadt ist der Ort für Gefühle und Hoffnung.

Ein weiterer ausschlaggebender Anlass ist Linz im Jahr 2014. Vor 25 Jahren fiel der Eiserne Vorhang, nach dem er Jahrzehnte in Folge des 2. Weltkrieges den europäischen Kontinent teilte. Geschichte passiert immer in Landschaft. Linz liegt nur knapp 200 Kilometer von Sopron entfernt. Dort, wo am 19. August 1989 das Paneuropäische Picknick ein friedlicher Anfang für die Öffnung der Grenze zwischen Ungarn und Österreich und damit für den Fall des Eisernen Vorhangs war. Das Paneuropäische Picknick – als ein Ereignis in der Landschaft, zwischen Regionen. Es war ein Baustein, der zur Freiheit ab dem 11. September 1989 führte. Eine Freiheit, die die Österreicher durch ihre Gastfreundschaft stützten. Sie stützen sie noch heute.
Und schließlich dockt der Titel dieser voestalpine Klangwolke, präsentiert von der LINZ AG, direkt an die Tourismusbotschaft an, die sich Linz für 2014/15 erwählt hat: An der schönen
bunten Donau. Die Geschichte von Tom Roeder setzt auf den Mythos Donau und macht dadurch den Kern der Tourismusbotschaft bildhaft.
Fast auf den Tag genau können wir 25 Jahre später in Linz in der Landschaft die Gastfreundschaft, die Freiheit und die Möglichkeiten erleben – für ein friedliches Europa. Damit bietet Linz 2014 die Bühne, einen Moment innezuhalten, sich zu freuen, naher Zeitgeschichte Bilder zu geben und ein Fest in der Linzer Landschaft zu feiern. Ein berührendes Fest mit allen zu feiern. Mit denen, die damals dabei waren und mit denen, die dafür zu jung waren. Mit allen, die jetzt zueinander können.

Auf der Donau erscheinen nacheinander einzelne Schiffe, besetzt mit Musikern und Kapellen. Die Musikerformationen kommen aus den unterschiedlichsten Regionen des Donaulaufes.
Die einzelnen Schiffe sind musikalisch und visuell so gestaltet, dass sie sich später zu einem großen Ganzen zusammenfügen. Zum Finale verschmelzen die verschiedenen Klangkörper zu einem riesigen Orchester. Die Formationen stimmen gleichzeitig in den Dreivierteltakt ein, es kommt zu einem bisher nie dagewesenen Klangerlebnis. Tom Roeder: „Mir geht es um die gemeinsame Stimmung aller Anwesenden, wenn diese unterschiedlichen Kulturen für einen Moment verschmelzen.“

Die Donaulände als Festplatz

Nach dem Finale meldet sich noch einmal die Stimme des alten Mannes. Er fordert die Musiker auf, ihre Schiffe zu verlassen und am Donauufer für die Gäste aufzuspielen. Er ermutigt die Gäste zu bleiben und in dieser Nacht ein Fest zu feiern. Erstmals wird die Donaulände anschließend an die voestalpine Klangwolke zum Festplatz. Das Fest geht weit über die Klangwolke hinaus, an unterschiedlichen Orten wird getanzt – ein großes Fest gemeinsam mit der LINZ AG. 

Musikbereiche am Festplatz


Hörprobe:

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Video der voestalpine Klangwolke 2014:

 

Klangwolke Linz 2014 - Beitrag ORF - Regie Tom Roeder - Die Donau lebt!

 

Das Team der voestalpine Klangwolke 2014
Künstlerische Leitung:
Prof. Hans-Joachim Frey
Idee, Inszenierung, Regie: Tom Roeder
Arrangements und musikalische Leitung: Michael Kaden
Text: Markus Honerla, Maria Krusche
Sprecher: Otto Schenk, Jutta Mocuba
Musikformationen:
Balanescu Quartet
Budapest Bar
Dzambo Agusevi
Eva Quartet
Haydamaky
La Cherga
Michael Metzler
Robert Soko
voestalpine Blasorchester
Titelbild: Richard Bayer / sub.


© 2014, Eine Produktion des Brucknerhauses