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Klangwolke - 1988
11.09.1988

MUSIK: Anton Bruckner: Symphonie Nr. 9 d-moll
Ottorino Respighi: Pini di Roma
DIRIGENT: Georges Pretre
ORCHESTER: Orchestra di Santa Cecilia Roma
VISUALISIERUNG: Walter Haupt
1988 feierte die Linzer Klagwolke ein Jubiläum.
Die „10. Linzer Klangwolke“ wurde eine Klangwolke der Superlative.
Die Jubiläumsklangwolke sollte nicht nur in musikalischer Hinsicht, sondern vorallem als Inszenierung einen Höhepunkt in der Geschichte der Klangwolke darstellen:
Walter Haupt´s Absicht war an diesem Abend alle optischen Elemente, die bislang bei den Klangwolken eingesetzt worden sind , in neuer und erweiterter Dimension einzusetzen.
Geometrische Laser-Licht-Räume verwandelten den Donaupark in eine Lichtkathedrale, Feuerbilder als brennende Symbole, Wasserfontänen und Wasserkaskaden verwandelten die Donau in eine riesige Wasserorgel, Feuersterne, glitzernde Flugobjekte, Spiegeleffekte und Strahlennetze verzauberten den Donaupark in ein imaginäre Landschaft.
Ottorino Respighis symphonische Dichtung „Pini di Roma“ eignete sich in besonderer Weise für eine optische Inszenierung: aus Licht, Laser und Feuer entstanden die Phantasien und römischen Landschaften, die Respighi seiner Musik zugrundelegt.
Eine weitere Besonderheit kennzeichnete die Jubiläumsklangwolke:
Sie verband die beiden Flüsse Donau und Tiber, die beiden Städte Rom und Linz.
Den Anstoss dazu gab das Gastspiel des Orchestra di Santa Cecilia Roma, das erstmals in Österreich spielte.
Zuhörer im Donaupark: 150.000 Besucher
