Visualisierte Linzer Klangwolke 1981

Konzert und Symphonisches Open-Air - 1981

14.09.1981

1981

MUSIK: Anton Bruckner: Symphonie Nr. 7 E-Dur WAB 107

DIRIGENT: Christoph Eschenbach

ORCHESTER: Staatsphilharmonie Rheinland/Pfalz

REALISATION: Walter Haupt, Bernhard Luginbühl, Schweizer Bildhauer


„Linzer Funkenwolkenfeuer“:

+ Aufbau einer ca. 10 m hohenHolzskulptur aus Industrieschalungen :

Sie wurde vom Künstler so konzipiert, dass das Publikum schon an den Vortagen Gelegenheit hatte, den Aufbau mitzuverfolgen.
Am 12. und 13. September sowie in den Stunden vor der Verbrennungsaktion konnte die bereits fertige Plastik besichtig werden.
Die Verbrennungsaktion, das „Linzer Funkenwolkenfeuer“, fand simultan zu dem musikalischen Geschen statt.
10 Meter hohe Holzskulpturen aus Industrieschalungen wurden in einer genauen Brandregie entzündet und wirkten weithin sichtbar als elementares, ästhetisch fesselndes Ereignis.

Luginbühls große Linzer Brandplastik, die durch Feuerwerkskörper und Raketen graphisch akzentuiert wird, ist ein komplexes Kunstwerk auf Zeit.
Es richtet sich in allen Phasen von Werden und Vergehen an ein mitgehbereites, offenes Publikum.