Visualisierte Linzer Klangwolke 1979

Klangwolke - 1979

18.9.1979

1979

MUSIK: Anton Bruckner: Symphonie Nr. 8 c-moll

DIRIGENT: Bernhard Haitink

ORCHESTER: Concertgebouw-Orchester Amsterdam

VISUALISIERUNG: Walter Haupt

„Klangwolkenschöpfer“ Walter Haupt, Leiter der Experimentierbühne der Bayrischen Staatsoper, will mit dem musikalischen Großprojekt „das Spannungsverhältnis zwischen Mensch und Technik und vor allem zwischen Kunst und Technologie zeigen.“


Die 8. Symphonie von Anton Bruckner wurde mittels eines quadrophonischen Tonträgers in den Donaupark eingespielt.
Vier große Lautsprechergruppen strahlten mit ca. 20.000 Watt das Klangbild in das Klangzentrum; die Veranstaltung wurde durch ein Laser-Environment visualisiert.

Am Donaupark fand das zentrale Musikereignis statt:
Vier Lautsprecherbatterien – zwei zwischen Nibelungen- und Eisenbahnbrücke, zwei am Urfahrmarktgelände.
Vor dem Brucknerhaus ein riesiger Fesselballon, an dem 5000 reflektierende kleine Ballons befestigt sind.
Diese fangen während der ganzen Symphonie das Licht von Laserkanonen ein, die im vierten Satz der Achten mit der Musik simultan entwickelte Gestaltungen demonstrieren und so an einer gewaltigen Ton-Licht-Symphonie mitwirken.


+ Beschallung im Donaupark und öffentlichen Räumen (Bahnhof,Taxifunk,...) durch Radio-Liveübertragung

+ vier Außenstationen: auf dem Pöstlingberg, Freinberg, im Auhofgelände und im Hummelhofpark wird Bruckners Musik elektronisch verändert oder in Farben und Formen sichtbar gemacht.


Zuhörer im Donaupark: 100.000 Besucher